Archiv für November 2014

Queere Elternschaft* & Familie* im Politkontext: (Festival-) Reflexion #6

Gewidmet allen, die emanzipatorisch-politische Ansprüche verfolgen – mit freundlichen Grüßen an die feministischen und linksradikalen Szenen.
Hello Family*, this is for you! <3

Edit: Wie im Titel schon anklingt, liegt der Fokus hier auf Familie* im Sinne von ‚Erwachsene, die Verantwortung für Kinder übernehmen‘ – natürlich muss Familie* nicht heißen, dass (selbst in die Welt gesetzte, adoptierte, Pflege-, Stief- oder anderweitig verbandelte) Kinder dabei sein müssen. Ob verwandt, verschwägert oder nichts davon, zusammen aufgewachsen oder nicht, mehrere Generation umfassend oder nicht – Familien* sind ganz unterschiedlich. Was die besonderen Herausforderungen angeht, gibt es vermutlich strukturelle Überschneidungen zwischen Eltern* und anderen Menschen, die sich um (phasenweise, dauerhaft, altersbedingt, …) pflegebürftige Angehörige kümmern; Genaueres dazu bleibe ich euch hier allerdings schuldig. [thx@L für den – unfreiwilligen – Hinweis…]

Körperliche/reproduktive Selbstbestimmung und (fehlende?) feministische Solidarität
Ob „My Body, My Choice“ oder „Mein Bauch gehört mir“: Der Kampf um Selbstbestimmung in Sachen Körper und Lebensgestaltung war von Anfang an zentraler Aspekt feministischer Politik und das Recht auf Schwangerschaftsabbruch stand und steht dabei zurecht im Fokus. Um sich für die Legalität und gesellschaftliche Akzeptanz von Schwangerschaftsabbrüchen sowie gegen den ‚Imperativ der Mutterschaft‘ einzusetzen, braucht es entschlossene Nachdrücklichkeit. Dabei kann aber der Eindruck geweckt werden, dass ‚Freiheit zur Entscheidung‘ automatisch ‚Entscheidung gegen Schwangerschaft/Elternschaft‘ bedeutet; seltener finden sich innerhalb feministischer Strukturen explizit Hinweise darauf, dass ein Kampf für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch UND die Entscheidung für eine eigene Schwangerschaft/Elternschaft wunderbar miteinander vereinbar sind:
„Don‘t say ‚your body, your choice‘ when you really mean ‚your body, your choice … unless it’s not the same as my choice, in which case fuck you, your body and your choice‘. (mehr…)

Offener Brief/Antwortvorlage an weiße Autor_innen und Verlage

Leider empfiehlt es sich auch 2014 noch, eine Antwortvorlage für weiße Autor_innen und Verlage parat zu haben, die in allen möglichen und unmöglichen Zusammenhängen in Büchern und Texten das N-Wort verwenden. Ich habe mir eine solche nun zugelegt. Wann immer nötig, kann ich als Mindestreaktion jetzt immerhin darauf zurückgreifen…:

Liebe_r Autor_in/Lieber [Soundso-]Verlag, (mehr…)

Offener Brief an feministische Frauen-/Mädchen-Projekte

Aus aktuellem Anlass habe ich eine Rückmeldung an ein feministisches Frauen/Mädchen-Projekt verfasst, da mich der dort entstandene Ausschluss von trans*Perspektiven und -Personen sehr betroffen gemacht hat. Ich gehe davon aus, dass diese Überlegungen leider auch auf andere, ähnliche Gruppe und Konzepte zutreffen und stelle den anonymisierten Text daher als offenen Brief hier ein.
[Siehe zum Thema auch den Post „(Festival-) Reflexionen #1: Trans* in queerfeministischen Räumen“]

Liebes [feministisches Frauen/Mädchen-Projekt].

Ich habe kürzlich an einer eurer Veranstaltungen teilgenommen und habe mir dadurch zwangsläufig Gedanken über den Ausschluss von trans*Personen durch euer Konzept gemacht. Ich bin selbst nicht trans*, weiß aber von mehreren trans*Personen, dass euer Konzept für sie mit Aussschlusserfahrungen verbunden ist; (mehr…)

How to Encrypt Mail

Due to $reasons…: Once again, here’s a how to for mail encryption; this time for Windows (Vista), in English (obviously) and only with the technical stuff – but in tiny details. Tiny! Here you go:

1. BASIC SET-UP OF THUNDERBIRD: (mehr…)